Projekt

„Im Dialog bleiben“

Das Projekt „Im Dialog bleiben“ ist die Fortführung des Projekts „Im Dialog bleiben, trotz Konflikt“ (2024–2025). Es baut auf die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auf, erweitert den wissenschaftlichen Fragehorizont und erschließt neue Handlungsfelder.

Das Projekt „Im Dialog bleiben, trotz Konflikt“ in der Förderphase 2024–2025 verfolgte das Ziel, die Folgen des Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und seine Auswirkungen auf die deutsche Gesellschaft wie auf den interreligiösen Dialog im Speziellen zu analysieren und nach Wegen zu suchen, entstandene Polarisierungen zu überwinden.

In Workshops mit Vertretern aus den Bereichen Kirche/Religionsgemeinschaft, Bildung und Erziehung sowie mit haupt- und ehrenamtlichen Akteuren in der Integrations- und Flüchtlingsarbeit wurden kommunikative Verwerfungen und Kommunikationsabbrüche identifiziert, ihre komplexen Ursachen analysiert und Ansätze entwickelt, um im Gespräch zu bleiben.

Das Folgeprojekt „Im Dialog bleiben“ setzt bei der Frage an, weshalb auch in säkularen Gesellschaften Konflikte zu einer vermehrten Ablehnung bis hin zur Anfeindung von Personen führt, die über ihre (vermeintliche) Religionszugehörigkeit identifiziert werden. Das dies der Fall ist, haben der Anstieg von Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit infolge des 7. Oktobers gezeigt.

In inter- und transdisziplinärer Herangehensweise soll das komplexe Wechselspiel zwischen Religion, Politik und Gesellschaft weiter untersucht und auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert werden.

Ein wichtiges Element bleiben unsere Bildungsangebote. Berichte zu unseren Projektaktivitäten sowie Forschungsergebnisse im Rahmen unserer RelVie Working Paper Reihe werden kontinuierlich auf der Homepage veröffentlicht.

Das Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration gefördert.