Navigation

Lehrstuhlinhaber

Prof. Dr. Mathias Rohe, M.A., RiOLG a.D.

 

Arbeitsgebiete im Schwerpunkt:

  • Die rechtliche Stellung des Islam in Deutschland und Europa und seine Entwicklung im europäischen Kontext
  • Islamisches Recht, insbesondere seine Entwicklung in der Gegenwart
  • Deutsches und internationales Bank- und Kreditsicherungsrecht
  • Rechtsverhältnisse komplexer Vertragsverbindungen
  • Deutsches und internationales Haftungsrecht

Publikationen

Publikationsverzeichnis zum Abruf im PDF-Format


Mitgliedschaften/Funktionen:

  1. Wissenschaftlich
  2. Andere

Lebenslauf

12.10.1959 Geboren in Stuttgart
1978 Abitur am Wirtemberg-Gymnasium Stuttgart-Untertürkheim; Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch; Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
1978 – 1979 Arbeit als Koch in Saudi-Arabien und im Zustelldienst der deutschen Bundespost; Orientaufenthalte
1979 – 1981 Zivildienst Evangelische Familienferienstätte Gomadingen
1981 – 1988 Studium der Jura in Tübingen; 1. Staatsexamen
1981 – 1989 Studium der Islamwissenschaften in Tübingen und (1984-85) in Damaskus; Magisterabschluß mit einer Arbeit über klassisches Islamisches Recht (Die Behandlung des Diebstahls nach den Vier Schulen)
1988 – 1993 Mitarbeiter von Prof. Dr. Dietrich Rothoeft/Universität Tübingen
1989 – 1992 Juristischer Vorbereitungsdienst in Tübingen; 2. Staatsexamen
1990 – 1995 Abhaltung von Kursen im deutschen Recht für ausländische Juristen in Zusammenarbeit mit dem DAAD und dem Justizministerium Nordrhein-Westfalen
1993 Promotion zum Dr. iur. mit einer Arbeit über Internationales Privatrecht (Zu den Geltungsgründen des Deliktsstatuts); Auszeichnung mit dem Förderpreis der Reinhold-und-Maria-Teufel-Stiftung
1993 – 1997 Wissenschaftlicher Assistent von Prof. Dr. Wernhard Möschel/Universität Tübingen
Februar 1997 Habilitation für die Fächer Bürgerliches Recht, Internationales Privat- und Verfahrensrecht, Rechtsvergleichung und Europarecht; Habilitationsschrift zum Thema „Netzverträge – Rechtsprobleme komplexer Vertragsverbindungen“
Sommer 1997 Lehrstuhlvertretungen in Augsburg und Potsdam
September 1997 Ruf an die Juristische Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg (Professur für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung)
Juli 1999 Ruf auf den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung ebenda
2001 – 2007 Richter am OLG Nürnberg im Nebenamt
Oktober 2004 Ablehnung eines Rufes an die Juristische Fakultät der Universität Tübingen (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung)
2004 – 2006 Dekan der Juristischen Fakultät Erlangen
2006 – 2009 Mitglied der ersten Deutschen Islamkonferenz (Bundesministerium des Innern), Arbeitsgruppe 2 (Verfassungsfragen)
2008 – Gründungsdirektor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa
2010 – Projektgruppenmitglied der zweiten Deutschen Islamkonferenz
2011 Verleihung des Karl-Steinbauer-Zeichens der Bayerischen Pfarrbruderschaft für christliche Zivilcourage
2012 – 2013 Leiter der Arbeitsgruppe „Islamismus und Islamfeindlichkeit“ im vom österreichischen Staatssekretariat für Integration eingerichteten „Dialogforum Islam“
2011 – 2013 Leiter der Arbeitsgruppe „Paralleljustiz“ des Bayerischen Staatsministeriums für Justiz
2014 – Associate Member der International Academy of Comparative Law
1990 – Veröffentlichungen zum Bürgerlichen Recht, zum Internationalen Privatrecht, zur Rechtsvergleichung, zum Europarecht und zum Zivilverfahrensrecht, zum Islamischen Recht und zu den Islam betreffenden Rechtsfragen
1997 – Umfangreiche Tätigkeit als Sachverständiger in Parlamenten und Berater in- und ausländischer Regierungen; hunderte von Interviews für deutsche und internationale Medien
1991 – Zahlreiche Einladungen zu Vorträgen zu juristischen und islamwissenschaftlichen Themen (u. A. in Montreal, Ottawa, Yale, Harvard, Washington DC, St. Louis, Denver, Provo, Berkeley, Oxford, London, Leicester, Coventry, Kopenhagen, Aarhus, Bergen, Leiden, Utrecht, Nijmegen, Amsterdam, Brüssel, Leuven, Gent, Paris, Rennes, Straßburg, Zürich, Bern, Salzburg, Wien, Graz, Turin, Mailand, Venedig, Florenz, Braga, Krakau, Budapest, Tartu, Minsk, Moskau, Rabat, Fes, Casablanca, Kairo, Tripolis, Istanbul, Ankara, Kayseri, Malatya, Beirut, Jerusalem, Damaskus, Amman, Kabul, Duschanbe, Bischkek, Lahore, Neu Delhi, Hyderabad, Kuala Lumpur, Singapur, Beijing, Tokio, Kioto, Kobe)
1975 – Orientaufenthalte in folgenden Ländern: Marokko, Tunesien, Libyen, Ägypten, Sudan, Türkei, Azarbaijan, Syrien, Libanon, Israel/Palästina, Jordanien, Saudi-Arabien, Jemen, Oman, Iran, Usbekistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Pakistan, Indien, Malaysia

Familie

Mathias Rohe ist seit 1983 verheiratet und hat zwei Töchter.